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Förderverein

Der Förderverein ist bestrebt, die verbliebenen Festungswerke vor dem weiteren Verfall zu be- wahren und sie einer schonen- den, aber dauerhaften Nutzung zuzuführen. Als vordringliche Bei- spiele sollen hier das Fort Prinz Karl, das einzige erhalten ge- bliebene Fort beider Gürtel und die südliche Hälfte der Fronte Rechberg, das einzige erhalten gebliebene Beispiel einer Regel- mäßigen Fronte, außerdem der Anschluss der ehemaligen Re- gelmäßigen Fronte Pappen heim an die Unregelmäßige Fronte Butler mit dem Schutterhof und der ehemaligen Durchführung der Schutter durch die Festungs- werke, ein geschlossenes Ensemble, angeführt werden. Mit dem Abbruch der Gebäude der ehemaligen Geschützgießerei und Geschossfabrik wurden auch die Fundamente der Kaponniere der Fronte Raglovich freigelegt. In deren Spitze ist der zweite Grundstein der Festung einge- mauert. Er hätte zumindest eine Hinweistafel verdient.

Vielleicht gelingt es auch noch, die eine oder andere Ruine eines Infanterie-Untertretraumes und eines Munitions-Depots und die Ruinen des Forts IIIa, eines der beiden Forts mit gepanzertem Geschützturm, auf der Gemein- degrenze Wettstetten - Etting

und des Zwischenwerkes Großmehring, des jüngsten und modernsten Zwischen- werkes mit seinen Reverska- sematten zur Grabenbestrei- chung, als Denkmäler für den Willen unserer Vorfahren, ihre Heimat zu schützen, zu gestalten.

Ein Gang durch die Festungs- und Verteidi- gungsgeschichte der bayeri- schen Landesfestung Ingol- stadt auch in einigen Jahrzehnten noch zu er- möglichen, das will sich der Förderverein als Aufgabe stellen.

Ein Gang durch die Festungs- und Verteidigungsgeschichte der bayerischen Landesfestung Ingolstadt ist auch ein Gang durch die Technikgeschichte der Gründerzeit. Der Fes- tungsbau ist einer der Ursprünge der Ingenieurwis- senschaft und die Festungs- werke sind oftmals „gebaute Mathematik“. Dieser technik- geschichtliche Aspekt der Festungsgeschichte Ingol- stadts wird in den Relikten des Fortgürtels besonders deutlich und sollte uns Anlass sein, auch diesen Teil der ehe- maligen Festung für kom- mende Generationen zu erhalten.

In Zeiten staatlicher und städtischer Geldknappheit bedürfen die baugeschichtlichen Denkmäler der ehemaligen bayerischen Landes- festung Ingolstadt des zusätzlichen bürgerlichen Engagements.
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Das Fort VI / Prinz Karl der Königlich Bayerischen Hauptlandes- festung Ingolstadt. Max Emanuel. Das Fort IV der Königlich Bayerischen Landesfestung Ingolstadt. Stadt reich an historischer Festungsbau-Substanz
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