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Wo nicht nur Soldaten das Schwimmen lernten
Tafel erinnert an früheres Militärbad

Foto Pehl


Der Förderverein hat in Kooperation mit der Immobilien Bayern und dem Wirt des Biergartens in Erweiterung des Festungsrundganges eine Tafel im Schutterhof angebracht. Diese wurde in einer kleinen Zeremonie "enthüllt."

Der Redakteur des DONAUKURIER Herr Bernhard Pehl hat einen bemerkenswerten Artikel aus Anlass dieser Zeremonie verfasst.

Eine Tafel erinnert jetzt in dem zum Biergarten umgewandelten Schutterhof an das frühere Militärbad und das angrenzende alte Ingolstädter Volksbad. Beide wurden noch vom Wasser des Stadtflusses gespeist.
Es hätte auch ein Parkplatz werden können. Oder ein Eisstadion. Zwischendurch war es eine Kleingartenanlage und der Ort für Ingolstadts ersten Flohmarkt. Am Ende ist ein Biergarten entstanden, und vermutlich ist das für die allermeisten Ingolstädter die beste Lösung. Johann Steiner hat sich 40 Jahre lang beruflich um den Schutterhof gekümmert und während seiner Zeit beim Staatlichen Bauamt etliche Ideen für eine Nutzung des Areals erlebt - und die meisten verhindert. Als Vorstandsmitglied des Festungsvereins war er jetzt bei der Enthüllung einer Tafel dabei, die zeigt, wie der Festungsbau früher genutzt wurde - nämlich als Schwimmbad für das Militär.

Doch der Reihe nach. Nach der Grundsteinlegung für die Bayerische Landesfestung im August 1828 ging der Bau der Fronten und Kavaliere zügig voran, so dass bereits 1852 alle Gebäude dieses ersten Bauabschnitts fertig waren. Dazu gehörte auch der Schutterhof, der um 1838 erbaut wurde. Wie der Vorsitzende des Festungsvereins und frühere Direktor des Bayerischen Armeemuseums bei der Enthüllung erzählte, bildete der Einlauf der Schutter in die Stadt einen kritischen Punkt der ganzen Verteidigungsanlage, die im Vorfeld der Festungsbauten durch Glacis und Künettegraben zusätzlich verstärkt wurde. Von daher war das Militär natürlich bemüht, diese Schwachstelle besonders zu sichern, weshalb der Schutterhof errichtet wurde. Wäre der Feind eingedrungen, so hätte man ihn in diesem Hof von vier Seiten aus unter Beschuss nehmen können. Bis heute sind auch noch die mächtigen Geschützpforten zu sehen, und zur Abwehr dienten auch zwei sogenannte Galerien für die Infanterie an den Längsseiten.
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Festungsgeschichte Ingolstadts

von Uwe Arauner (Story Mapping)
Text: Dr. Gerd Riedel, Stadtmuseum u. Uwe Arauner

Eine Festungs-Story-Map können Sie hier erkunden.

     

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