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Festungstag 2021

Aufgrund der weiterhin hohen gesundheitlichen Gefahr durch die COVID-19 Pandemie, mit weiterhin sehr hohen Infektionszahlen, sowie die anhaltenden Beschränkungen, die durch die Bayerische Staatsregierung für das gesellschaftliche Leben verordnet sind, sehen wir auch in diesem Jahr keine Möglichkeit, den Ingolstädter Festungstag, umzusetzen.

Die Risiken für alle, die an dem Tag eine oder mehrere Führungen durchgeführt hätten, sowie auch für die Teilnehmer an den Führungen sind aus unserer Sicht einfach zu groß.

Der Festungstag muss auch in diesem Jahr abgesagt werden.

Wir hoffen, dass sich die allgemeine Lage rund um das Corona-Virus 2022 wieder soweit normalisiert, so dass der Festungstag im Juni 2022 wie gewohnt stattfinden kann.

     

Festungsgeschichte Ingolstadts

     

Überraschung im Untergrund

Auf dem Gießereigelände haben Archäologen unweit des Kavalier Dalwigk einige nicht erwartete Funde gemacht
An kaum einem anderen Platz in Ingolstadt konzentrieren sich so viele Spuren der Stadtentwicklung wie auf dem Gießereigelände.


Hier treffen mittelalterliche Reste auf digitale Zukunftspläne, Festungsbauten auf industriehistorische Gebäude. Ein besonderer Ort vor allem für Archäologen, die wegen der großflächigen Bauten auf dem Areal in den vergangenen Jahren bedeutende Funde gemacht haben. Sie können die großen Entwicklungslinien der Stadt nachzeichnen, stoßen aber auch immer wieder auf kleine Geschichten, die sich vor langer Zeit abgespielt haben.
Derzeit sind die Forscher rund um das Kavalier Dalwigk aktiv. "Ein spannender Ort innerhalb des acht Hektar großen Geländes", sagt Jan Weinig von der Grabungsfirma Pro Arch. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Ingolstädter ihre Stadt öfter erweitert. Die Entwicklung von der kleinen mittelalterlichen Stadt zur großen Landesfestung verlief in mehreren Schritten. Immer wieder wurde der Untergrund neu bebaut, alte Gräben wurden verfüllt, Gebäude abgerissen, Flächen aufgeschüttet. Der schmale Streifen entlang der Schlosslände, in dem die Archäologen derzeit graben, lag allerdings immer außerhalb der Festungsmauer. So finden sich hier Spuren aus dem Mittelalter, die an vielen anderen Stellen im Zuge der zahlreichen Umbauten längst verschwunden sind. Unter anderem sind bestimmte Sedimente und Lehmbrocken aufgetaucht, die von einer Zeit zeugen könnten, als die Schanzer das Bedürfnis hatten, ihre Stadt möge näher an der Donau liegen. Tatsächlich floss der Hauptarm des Stroms im ausgehenden 14. Jahrhundert deutlich weiter südlich als heute. Vor dem kleinen Ingolstadt verlief nur ein Altwasser oder höchstens ein seichter Nebenarm. Am damaligen Ufer sind die Überreste einiger Fischteiche aufgetaucht. Aber die Schanzer wollten mehr. "Die Stadt ließ sich nicht verlegen, der Fluss aber schon", erklärte Weinig. Und so schnitten die Ingolstädter den südlichen Donauarm - die heutige Sandrach - ab und fluteten den Nebenarm vor ihrer Stadt. Jetzt konnten hier Transportschiffe und Floße fahren, das Vieh wurde getränkt, und den Ingolstädtern stand einigermaßen sauberes Wasser zur Verfügung. Die kleine Schutter, die quer durch die Stadt floss, muss man sich dagegen eher als eine stinkende Kloake vorstellen. Die mutmaßlichen Spuren der Flussverlegung sind allerdings nicht die einzigen überraschenden Funde, die hier zuletzt gemacht wurden.
Der DONAUKURIER berichtete am 21.08.2020 mehr lesen

Der ignorierte Graf

Die Statue des Feldherrn Johann T'Serclaes von Tilly fristet ein unbeachtetes Dasein am Odeonsplatz.
Sein Denkmal ist Teil der Geschichtspolitik von König Ludwig I.

Am Ort kann es nicht liegen, direkt am Odeonsplatz, eine der besten Adressen der Stadt. Auch Publikum wäre reichlich vorhanden. Doch das fotografiert an diesem Tag lieber die Theatinerkirche oder die steinernen Löwen am Aufgang zur Feldherrnhalle oder sich selbst. Für den Graf interessiert sich offenbar keiner. Johann T'Serclaes von Tilly steht unbeachtet da, überzogen von einer grünlichen Patina, den Blick leicht nach unten gerichtet. Aber von unten schaut niemand hoch.
Gut möglich, dass stimmt, was der Historiker Hartmut Boockmann einst vermutete: nämlich dass die meisten Denkmäler nach ihrer Enthüllung in Vergessenheit geraten - und vor allem ignoriert werden. Beim Tilly-Denkmal in München jedenfalls könnte dies mehrere Gründe haben.
Zunächst vollbrachte er seine vermeintlichen Heldentaten in einer Zeit, die vielen sehr fern erscheint: im Dreißigjährigen Krieg, 17. Jahrhundert. Tilly war ein prägender Feldherr in diesem Krieg, der als Glaubenskampf begonnen hatte. Er befehligte die Streitkräfte der katholischen Liga und, ab 1630, auch die der kaiserlichen Armee. Sein Name wird aber vor allem mit einem Ereignis in Verbindung gebracht: der sogenannten Magdeburger Hochzeit.
Die SZ-München berichtete am 21.06.2020 mehr lesen

     
     

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